Datum: Am Mittwoch, den 11. November 2026 von 15-18 Uhr online über Zoom.
Thema diesmal:
„Haben wir nur einander? Einführung zu abolitionistischer Solidarität“ mit Cuso Ehrich
Obwohl Abolitionismus vom Wort „Aufhebung“ oder „Abschaffung“ kommt, geht es bei Abolitionist*innen vor allem um das Gegenteil: Solidarität so zu organisieren, um eine Welt der Fürsorge aufzubauen, sodass auf Gewalt nicht mehr Gewalt folgt. Gemeinsam lernen wir über die Grundlagen von Abolitionismus als Praxis von politischen Transformationen.
Im Workshop steht breite Solidarität im Vordergrund: Wie können wir mit möglichst vielen Menschen zusammenarbeiten, während sich die Welt extrem schnell verändert? Wir reflektieren kritisch, was Gemeinschaft für uns bedeutet, besprechen, worin Ursachen der Katastrophen unserer Zeit liegen und diskutieren mit wem wir uns zusammenschließen können, um für eine bessere Welt zu kämpfen.
Kurzbio:
Cuso Ehrich ist Teil der Kampagne „Sicherheit für alle“ in Köln, arbeitet in der politischen Bildung und promoviert zu Verbindungen von Polizeipraxis und frühzeitigen Toden. In der Vergangenheit war Cuso im Gremium zur Aufarbeitung Kölns kolonialer Stadtgeschichte und im Vorstand des Bundesverband trans* aktiv. Im „Hast du Alles“-Podcast spricht Cuso mit Aktivist*innen zu vielfältigen abolitionistischen und internationalistischen Themen.
Das Austauschtreffen wird in im Rahmen der Fachkräftevernetzung vom Jugendprojekt TRANS* – JA UND?! @transjaund vom Bundesverband Trans* veranstaltet.
Herzlichst eingeladen sind alle haupt- und ehrenamtlichen rassismuserfahrenen/BI_PoC Fachkräfte und Multiplikator*innen (aktive aus der Community), die mit trans* BI_PoC Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten oder ihre Angebote zukünftig trans*inklusiver gestalten möchten.
Das Treffen findet online über Zoom und auf deutscher (Laut-)Sprache statt und wird moderiert von Elnaz Farahbakhsh @elnaz.farahbakhsh_ & Shivā Amiri @queer.jelabee
Anmeldung unter www.transjaund.de/eachother
Mehr Infos: www.transjaund.de/bipocjugendarbeit
