skip to Main Content
Termine 2021:

Transgeschlechtliche Menschen kompetent beraten - Fortbildungsreihe für Mitarbeitende psychosozialer Beratungsstellen in vier Modulen (14.-16. April, 04.-06. Juni, 24.-26. September, 01.-03. November 2021), Akademie Waldschlösschen bei Göttingen)

„Trans*geschlechtliche Menschen kompetent beraten“ – Fortbildungsreihe für psychosoziale Berater_innen in vier Modulen

Die vom Bundesverband Trans* (BVT*) veranstaltete Fortbildungsreihe will in vier Modulen Mitarbeitende in psychosozialen Beratungsstellen für einen wertschätzenden und sicheren Umgang mit trans* Ratsuchenden sensibilisieren und fortbilden. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in verschiedene Trans* Lebenswelten, die auf Beratungskontexte bezogen werden, damit professionelle Berater_innen trans* Personen in Beratungssituationen mit einem fundierten Wissen zum Thema begegnen können. Die Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die bereits professionelle Beratung durchführen und sich für Beratung für trans* Menschen fortbilden wollen. Das Ziel ist, dass Fachkräfte aus allgemeinen psychosozialen Beratungsstellen nach dem Besuch der Fortbildung trans* Menschen kompetent beraten können.

Um trans* Menschen kompetent beraten zu können, braucht es zunächst mehr Wissen über das Thema. Bei der Einführung soll es neben Grundlagen zur Vielfalt geschlechtlicher Identitäten, um Trans* in unserer Kultur, sowie menschenrechtlicher Aspekte auch um die kritische Betrachtungsweise von Geschlecht gehen, da die Beratung von trans* Personen die eigenen Vorstellungen zu Geschlecht herausfordert und in Frage stellt. Eine kritische Reflexion der eigenen Geschlechterbilder ist die wichtigste Voraussetzung für eine wertschätzende beraterische Haltung.
Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung führt zu einem Zertifikat des Bundesverbandes Trans*. Die Buchung von einzelnen Modulen ist nicht möglich.

Wenn Sie sich für die Fortbildung anmelden möchten, füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus.

Formular bitte ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und an folgende Adresse schicken:

Bundesverband Trans*

Schiffbauerdamm 8

10117 Berlin

Oder eingescannt per E-Mail an: mari.guenther@bv-trans.de

Nach Eingang dieses Formulars erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail und eine Rechnung mit der Bitte, den Teilnahmebeitrag zu überweisen. Erst mit dem Eingang des Teilnahmebeitrages wird die Anmeldung wirksam. Ist kein Platz mehr frei, erfolgt umgehend eine Benachrichtigung.

Termine:

– 14.-16. April 2021 (Mi. 18 Uhr bis Fr. 14.30 Uhr) Einführung Trans*beratung

– 04.-06. Juni 2021 (Fr. 18 Uhr bis So. 14.30 Uhr) Recht und Gesetz

– 24.-26. September 2021 (Fr. 18 Uhr bis So. 14.30 Uhr) Medizin

– 01.-03. November 2021 (Mo. 18 Uhr bis Mi. 14.30 Uhr) Vertiefung, Abschluss

Veranstaltungsort:

Akademie Waldschlösschen, Bildungs- und Tagungshaus, 37130 Reinhausen bei Göttingen

Teilnahmegebühr:

1.400 € für die komplette Reihe. Die Teilnahmegebühr ist umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 a UStG. Die Buchung von einzelnen Modulen ist nicht möglich.

Die Teilnahme an allen Modulen ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates.

„Peer-Beratung kompetent“ – Fortbildungsreihe für Peer-Berater*innen in 4 Modulen (23.-25. April, 09.-11. Juli, 10.-12. Sept., 03.-05. 12. 2021, Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.)

„Peer-Beratung kompetent“ – Fortbildungsreihe für Peer-Berater*innen in 4 Modulen

Diese Fortbildungsreihe setzt sich mit den Herausforderungen der Peer-Beratung auseinander und bietet viele praktische Instrumente an. Wir verstehen hier unter Peer-Beratung die Beratung von trans* und nichtbinären Personen für trans* und nichtbinäre Personen. Dabei ist die eigene reflektierte Trans* oder nichtbinäre Biographie ein zentraler Teil der Beratungsexpertise.

Die Peer-Beratung hat eine tragende Funktion für transgeschlechtliche, nichtbinäre und gender-nonkonforme Menschen aus den Communities. Oftmals sind sie die erste Anlaufstelle und Ort der solidarischen Begegnung für trans* Menschen.

Unsere Fortbildungsreihe will in vier Modulen Menschen in der wertschätzenden und fachkundigen Peer-Beratung sensibilisieren und weiterbilden, damit sie den vielfältigen Situationen des Beratungsalltags möglichst gut begegnen können.

Die Teilnehmenden beschäftigen sich u.a. mit

  • Ihrer Rolle als Peer-Berater_in,
  • Kommunikations- und Moderationstechniken,
  • Kompetenzen und Grenzen des Peer-Beratungssettings im Hinblick auf soziale, rechtliche und medizinische Transitionsanliegen,
  • Organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen,
  • Umgang mit Krisen, Belastungen und Grenzen,
  • Empowerment der Ratsuchenden und
  • Reflexion der eigenen trans*geschlechtlichen Biographie hinsichtlich der Beratungspraxis

Die Fortbildungsreihe richtet sich sowohl an Menschen, die bereits Peer-Beratung anbieten, als auch an angehende Peer-Berater_innen. Das Ziel ist, dass Menschen nach dem Besuch der Fortbildung eine noch kompetentere Peer-Beratung anbieten können.

Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung führt zu einem Zertifikat des Bundesverbandes Trans*.

Wenn Sie sich für die Fortbildung anmelden möchten, füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus.

Anmeldung:

Formular bitte ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und an folgende Adresse schicken:

Bundesverband Trans*
Schiffbauerdamm 8
10117 Berlin

Oder eingescannt per E-Mail an: mari.guenther@bv-trans.de

Nach Eingang dieses Formulars erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail und eine Rechnung mit der Bitte, den Teilnahmebeitrag zu überweisen. Erst mit dem Eingang des Teilnahmebeitrages wird die Anmeldung wirksam. Ist kein Platz mehr frei, erfolgt umgehend eine Benachrichtigung.

Termine:

– 23.-25. April 2021 (Fr. 18 Uhr bis So. 13.30 Uhr) Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.

  • Einführung Peer- Beratung

– 09.-11. Juli 2021 (Fr. 18 Uhr bis So. 13.30 Uhr) Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.

  • rund um Transitionsanliegen (sozial, Recht, Medizin)

– 10.-12. Sept. 2021 (Zeiten werden noch bekannt gegeb.) Online

  • Organsatorisches und Rahmenbedingungen

– 03.-05. 12. 2021 (Fr. 18 Uhr bis So. 13.30 Uhr) Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.

  • Umgang mit Stress, Krisen, Konflikten

Teilnahmegebühr: 800 € für die komplette Reihe. Die Teilnahmegebühr ist umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 a UStG. Die Buchung von einzelnen Modulen ist nicht möglich.

Die Teilnahme an allen Modulen ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates.

„Selbsthilfegruppen kompetent moderieren“ – Fortbildungsreihe für Moderator*innen von Selbsthilfegruppen in 4 Modulen (07.-09. Mai, 25.-27. Juni, 13.-15. August, 03.-05. Sept. 2021 (online und im Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.)

„Selbsthilfegruppen kompetent moderieren“ – Fortbildungsreihe für Moderator*innen von Selbsthilfegruppen in 4 Modulen

Diese neue Fortbildungsreihe des BVT* setzt sich mit den Herausforderungen der Selbsthilfegruppenmoderation auseinander und bietet viele praktische Instrumente an.

Selbsthilfegruppen (SHG) hatten und haben eine tragende Funktion für transgeschlechtliche, nichtbinäre und gender-nonkonforme Menschen aus den Communities. Oftmals sind sie die erste Anlaufstelle und Ort der solidarischen Begegnung für trans* Menschen. Ehrenamtliche Moderator*innen stehen oftmals vor organisatorischen Herausforderungen Räume anzubieten, die möglichst sicher sind für die Teilnehmenden und stärkende Erfahrungen für alle ermöglichen.

Die inhaltliche Arbeit ist einerseits geprägt vom Austausch zu Diskriminierungserfahrungen und den daraus entstehenden psychischen und sozialen Belastungen. Andererseits gibt es einen hohen Informations- und Diskussionsbedarf zu den medizinischen Regularien (S3 Leitlinie d. AWMF, Begutachtungsanleitung des MD Bund, Psychotherapierichtlinie) und den rechtlichen Rahmenbedingungen (TSG, PstG, AGG). Hinzu kommen vielfältige Fragestellungen zu Beziehungen und Trennungen, Arbeitsplatzsicherheit, dem Umgang mit den eigenen Kindern und zu minderjährigen trans* Personen. Die Moderator_innen sind vielfältig gefordert, da sie in vielen Gebieten Orientierung geben wollen.

Unsere Fortbildungsreihe will in vier Modulen Menschen in der wertschätzenden und sicheren Moderation von SHGs sensibilisieren und weiterbilden, damit sie den vielfältigen Situationen im SHG-Setting möglichst gut begegnen können.

Die Teilnehmenden beschäftigen sich u.a. mit

  • Ihrer Rolle als Moderator*in,
  • Kommunikations- und Moderationstechniken,
  • Reflexion der eigenen trans*geschlechtlichen Biographie hinsichtlich der Moderationspraxis
  • Kompetenzen und Grenzen des SHG-Settings im Hinblick auf soziale, rechtliche und medizinische Transitionsanliegen,
  • Organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen,
  • Umgang mit Krisen, Belastungen und Grenzen,
  • Empowerment der Gruppenmitglieder und Förderung von Gemeinschaftserfahrungen

Die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung führt zu einem Zertifikat des Bundesverbandes Trans*.

Die Fortbildungsreihe richtet sich sowohl an Menschen, die bereits SHGs moderieren, als auch an angehende Selbsthilfegruppen-Moderationen. Das Ziel ist, dass Menschen nach dem Besuch der Fortbildung eine Selbsthilfegruppe (noch) kompetenter moderieren können.

Teilnahmegebühr: 600€ für die komplette Reihe, einschließlich Seminargebühren, Übernachtung und Vollverpflegung. Aufgrund einer Förderung ist die Teilnahme für 295€ möglich. Die Teilnahmegebühr ist umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 a UStG. Die Buchung von einzelnen Modulen ist nicht möglich. Die Teilnahme an allen Modulen ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikates.

Wenn Sie sich für die Fortbildung anmelden möchten, füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus: Bitte ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und an folgende Adresse schicken:

Bundesverband Trans*
Schiffbauerdamm 8
10117 Berlin
Oder eingescannt per E-Mail an: mari.guenther@bv-trans.de

Nach Eingang dieses Formulars erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail und eine Rechnung mit der Bitte, den Teilnahmebeitrag zu überweisen. Erst mit dem Eingang des Teilnahmebeitrages wird die Anmeldung wirksam. Ist kein Platz mehr frei, erfolgt umgehend eine Benachrichtigung.

Termine und jeweilige Inhalte:

07.-09. Mai 2021 „Rund ums Transitionsanliegen“

Samstag und Sonntag ganztägig: Genaue Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben – Online

  • Einführung in die Fortbildungsreihe
  • Persönliche, soziale, rechtliche, medizinische Transitionsanliegen – Updates und aktuelle Fragen
  • Meine eigene Transition und die der anderen
  • Spezielle Kompetenzen und Grenzen der Beratungsfunktion von SHGs
  • Eure Fragen

25.-27. Juni 2021 „Moderation einer SHG“

Fr 18.00 Uhr bis So 13.30 Uhr – Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.

  • Reflexion meine Rolle und Haltung als Moderator_in
  • Gruppendynamik und Teamentwicklung eines Moderationsteams
  • Mögliche Abläufe von Gruppentreffen als Präsenzveranstaltung und online Veranstaltung
  • Moderationstechniken und Kommunikationsinstrumente für Groß- und Kleingruppen in Präsenz und online
  • Aufnahme und Verabschiedung von Gruppenmitgliedern
  • Eure Fragen

13.-15. August 2021 „Organisatorisches und Rahmenbedingungen“

Samstag und Sonntag ganztägig: Genaue Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben – Online

  • Räume mieten
  • Rund ums Geld
  • Kommunikation und Datenschutz
  • Schutz der Persönlichkeitssphäre sowie Schutz vor Übergriffen
  • Eure Fragen

03.-05. September 2021 „Umgang mit Stress, Krisen, Konflikten

Fr 18.00 Uhr bis So 13.30 Uhr – Bildungs- und Tagungszentrum HVHS Springe e.V.

  • Stress- und Resilienzfaktoren erkennen
  • Stress vorbeugen und u.a. mithilfe unterstützender Körperübungen begegnen
  • Mit Krisen umgehen inkl. konkretem Notfallkoffer
  • Mit Konflikten umgehen
  • Gemeinschaft und Vernetzung fördern
  • Eure Fragen

Entwicklung, Organisation und Durchführung der Fortbildungsreihe

K* Stern, Heilpraktiker_in für Psychotherapie, Dipl.Medienwissenschaftler_in

K* Stern (ohne Pronomen) ist Heilpraktiker_in für (Körper)Psychotherapie, Einzel- und Paartherapeutische Praxis in Hamburg. Mehrjährige Erfahrung in der professionellen Trans*Beratung für Trans*Recht e.V. und für das Magnus-Hirschfeld-Centrum Hamburg. Seminare, Fortbildungen und Supervision im Themenfeld Geschlechtsidentität und körperorientierte Resilienzansätze für LGBTIQA+, insbesondere trans* und nichtbinäre Menschen. K* Stern stellt bei der Arbeit mit Gruppen(Moderationen) sowohl agile Arbeitsweisen als auch langjährige Moderationserfahrung in Gruppen zur Verfügung.

Mehr Informationen und aktuelle Veröffentlichungen unter www.praxis-kstern.de

„Weiterbildung: „Körperorientierte Methoden in der Trans*beratung - Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie berührungslos zur Selbstwirksamkeit anleiten (27.-29. September 2021, Akademie Waldschlösschen bei Göttingen)

Weiterbildung: „Körperorientierte Methoden in der Trans*beratung – Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/-dsyphorie berührungslos zur Selbstwirksamkeit anleiten

Sie arbeiten oder engagieren sich in der Beratung von trans* Personen und ihren Angehörigen? Sie begleiten trans* Personen psychotherapeutisch? Sie suchen kollegialen Austausch und/oder einen geeigneten Rahmen für Supervision? Sie möchten erfahren, mithilfe welcher berührungslosen körperorientierten Interventionen Sie Personen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie (GI/GD) unterstützen können?

Mit dieser dreitägigen Veranstaltung wollen wir die Arbeit aller beratenden Kolleg_innen unterstützen, die derzeit in der Begleitung von trans*, nichtbinären und gendernonkonformen Personen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie (GI/GD) und ihren Angehörigen engagieren.

Transitionsberatung bedeutet häufig eine gedrängte Wissensvermittlung und gleichermaßen eine psychosoziale Begleitung und häufig auch stabilisierende Arbeit mit den ratsuchenden Personen. Wir beschäftigen uns mit konkreten berührungslosen, körperorientierten Interventionen, die Menschen mit GI/GD unterstützen, sowohl selbstwirksamer mit der eigenen GI/GD als auch mit Diskriminierungslast und Minderheitenstress umzugehen, das individuelle Resilienzfenster zu erweitern sowie bestehende Gesundheitsangebote für sich besser nutzen können.

Es gibt Raum für konkrete Fallbesprechung sowie für Ihre Intervisions- und Supervisionsanliegen. Die Einflechtung der erlernten körperorientierten Interventionen in ihre Alltagspraxis und die Reflexion über fachlichen Grenzen in der körperorientierten Begleitung werden ebenso Thema sein wie ggf. Auffrischung von medizinischen, beraterischen und rechtlichen Kenntnissen für die Begleitung von Menschen mit GI/GD. Nicht zuletzt soll Zeit und Gelegenheit sein für informellen Austausch und Kennenlernen. Alle Übungen finden unter Einhaltung der Hygienebedingungen mit Abstand und ohne Berührung statt.

Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Kolleg_innen aus der Trans*beratungspraxis, Psychotherapeut_innen, Ärzt_innen und Berater_innen, die (professionell) mit Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie arbeiten. Erfahrungen aus der Körperarbeit sind willkommen, aber nicht notwendig. Neugier und Bereitschaft, die vorgestellten Übungen an sich selbst zu erproben sind günstig.

Referent_innen:

K* Stern (ohne Pronomen) ist Heilpraktiker_in für (Körper)Psychotherapie, Einzel- und Paartherapeutische Praxis in Hamburg. Mehrjährige Erfahrung in der professionellen Trans*Beratung für Trans*Recht e.V. und für das Magnus-Hirschfeld-Centrum Hamburg. Seminare, Fortbildungen und Supervision im Themenfeld Geschlechtsidentität und körperorientierte Resilienzansätze für LGBTIQA+, insbesondere trans* und nichtbinäre Menschen. Mehr Informationen und aktuelle Veröffentlichungen unter www.praxis-kstern.de

Mari Günther (sie) ist systemische Therapeutin, Fachreferentin für Beratungsarbeit und Fortbildung im Bundesverband Trans*, Beraterin bei TransInterQueer. Langjährige Erfahrung in der therapeutischen und Beratungsarbeit von trans* Personen und deren Angehörigen.

Teilnahmegebühr: 394 Euro Die Teilnahmegebühr ist umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 a ÜStG.
Anmeldungen finden über den Bundesverband Trans* statt.

Senden Sie das Anmeldeformular – wenn möglich – eingescannt per Mail an anmeldung@bundesverband-trans.de

Sie können das Anmeldeformular alternativ auch per Post an folgende Adresse senden:

Bundesverband Trans*, Schiffbauerdamm, 10117 Berlin

Weitere Informationen und Details unter www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=1738

Termine 2020:

Supervisionsmodul für Trans*Berater_innen (November 2020)

Sie arbeiten oder engagieren sich in der Beratung von trans* Personen und ihren Angehörigen? Sie suchen Austausch mit anderen Berater_innen?
Sie begleiten trans* Personen psychotherapeutisch und suchen einen geeigneten Rahmen für Supervision?

Mit dieser dreitägigen Veranstaltung wollen wir die Arbeit aller beratenden Kolleg_innen unterstützen, die derzeit in der Beratung von trans* Personen und ihren Angehörigen engagieren oder dort arbeiten.

Wir kennen aus eigener Erfahrung die Herausforderung, sich ständig mit aktuellen Veränderungen im rechtlichen und medizinischen Bereich beschäftigen zu müssen, aber auch, sich häufig noch für die eigene Arbeit rechtfertigen zu müssen. Auch die Beratungsarbeit selbst kann herausfordernd sein. Transitionsberatung bedeutet häufig eine gedrängte Wissensvermittlung und gleichermaßen eine psychosoziale Begleitung und häufig auch stabilisierende Arbeit mit den ratsuchenden Personen.

Daher wenden wir uns mit diesem Modul an alle Kolleg_innen aus der Trans*beratungspraxis, erfahrene und auch gerade Eingestiegene und wollen eine gemeinsame Arbeit und Austausch ermöglichen. Neben der Vermittlung aktueller Entwicklungen und dem Austausch über regionale Besonderheiten in der Versorgung soll Zeit sein für Fallbesprechungen, Intervision und Supervision wie auch informeller Austausch und Kennenlernen.

Wo?

Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann?

Mo, 23.11.2020, 15 Uhr bis Mi, 25.11.2020, 14.30 Uhr

Zielgruppe:

Die Fortbildung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Peer-Berater*innen in der Trans*Beratung, an Psychotherapeut_innen sowie an Fachkräfte und Multiplikator*innen.

Referent_innen:

Mari Günther, systemische Therapeutin, und Dr. Gisela Wolf, Psychologische Psychotherapeutin

Kosten: 250 Euro

Anmeldung hier auf der Homepage des Waldschlösschens.

Die Termine 2020 unseres Jugendprojekts TRANS* – JA UND?!

Unsere Kreativ- und Medienworkshops sind für junge Menschen, die sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt (oder sogar noch früher) zugeschrieben wurde. Menschen zwischen 14 und 26, die wissen, was sie wollen, oder nur, was sie nicht wollen, wenn es um Geschlechter geht. Die Nagellack lieben oder nie an ihre Finger lassen würden. Die ihren Namen ändern oder auch nicht. In den Medienworkshops von TRANS* – JA UND?! entwickelst du mit ihnen zusammen einen Comic, einen Text oder eine Performance.

Wann und wo:

26.09.2020 – 27.09.2020 | Spoken Word Workshop | München

31.10.2020 – 01.11.2020 | Comic Workshop| Köln

14.11.2020 – 15.11.2020 | Comic Workshop | Rostock

+++ Ganz neu: Bei unseren Comic Workshops könnt ihr jetzt auch Sticker selber machen +++

Unser Vernetzungstreffen:

Eingeladen sind alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die bereits mit trans* Jugendlichen arbeiten oder ihr Angebot vermehrt für trans* Jugendliche öffnen wollen!

Worum geht’s?

Wie gestalte ich eine queere Jugendgruppe wirklich offen für trans* Jugendliche? Wie unterstütze ich Trans*weiblichkeiten und Trans*männlichkeiten einerseits und nichtbinäre Jugendliche andererseits? Wie kritisiere ich starre Geschlechterbilder und Sexismus, ohne den Wunsch nach Passing abzuwerten? Wie unterstütze ich Jugendliche beim Namenswechsel in der Schule? Was mache ich, wenn sich Jugendliche über ihr Passing streiten oder über queer, queerer, am queersten wetteifern? Was tun, wenn Eltern aggressiv werden, wenn Suizidgefahr besteht, wenn mich eine Situation überfordert?

Beim Vernetzungstreffen Trans*Jugendarbeit kommen haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte, Gruppenleiter*innen und Berater*innen aus verschiedenen Städten zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam Antworten zu finden.

Wann und wo:

20.10.2020 – 22.10.2020 Vernetzungstreffen Trans*jugendarbeit

https://www.transjaund.de/transjugendarbeit/vernetzungstreffen-2019/

Unser Sommercamp:

*** Alle Plätze für das Sommercamp 2020 sind belegt ***

Hast du Lust andere trans* Jugendliche kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam weg zu fahren? Hast du in den Ferien noch nichts vor und bist gerne in der Natur? Wenn du bei den Worten Spiel, Spaß und Empowerment hellhörig wirst, dann bist du hier genau richtig!

Trans* – ja und?! organisiert jährlich ein Sommercamp für trans* Jugendliche zwischen 14 und 26 Jahren. Das Sommercamp findet dieses Jahr vom 27. Juli bis zum 1. August in der Nähe von Lüneburg statt. Während des Camps wird es verschiedene Workshop- und Freizeitangebote, sowie eine Abschlussshow am letzten Abend geben.

Der Teilnahmebeitrag von 30€ pro Person umfasst Unterkunft und Verpflegung. Vegetarische oder vegane Ernährung, sowie Allergien und Unverträglichkeiten sollten im Voraus bei der Anmeldung angegeben werden. Die Teilnehmer_innen übernachten im Mehrbettzimmer zusammen mit anderen Teilnehmer_innen. Zudem gibt es die Möglichkeit zu zelten. Die Badezimmer werden mit anderen Teilnehmer_innen, jedoch nicht mit anderen Reisegruppen geteilt. Ansprechperson zum Camp ist JJ Maurer. Bei Fragen zum Camp, zur Anmeldung etc. schreib gern eine Mail an jj@bv-trans.de!

Wann und wo?

27.07.2020 – 01.08.2020 Sommercamp in Neu Durchau

Anmeldung unter

https://www.transjaund.de/anmeldung/

Transgeschlechtliche Menschen kompetent beraten - Fortbildungsreihe für Mitarbeitende psychosozialer Beratungsstellen in vier Modulen (08. - 10. Juni, 04. - 06. September, 09. - 11. Oktober und 02. - 04. November, Akademie Waldschlösschen bei Göttingen)

Die Fortbildungsreihe setzt sich mit dem Thema Trans*-Beratung auseinander. Wenn trans* Menschen psychosoziale Beratungsangebote aufsuchen, erleben sie häufig, dass die Mitarbeitenden nicht mit dem Thema Trans* vertraut sind. Ein spezifisches Trans* Wissen wird in einer regulären Berater_innen Ausbildung nicht vermittelt und eine trans* unterstützende Haltung, sowie ein diskriminierungsarmer und akzeptierender Umgang gegenüber trans* Menschen ist nicht vorauszusetzen. Das kann zu Überforderung auf Seiten der Beratenden, zu Stigmatisierung von trans* Menschen und zur Vermittlung von Fehlinformationen an Ratsuchende führen.

Unsere Fortbildungsreihe will in vier Modulen Mitarbeitende in psychosozialen Beratungsstellen für einen wertschätzenden und sicheren Umgang mit trans* Ratsuchenden sensibilisieren und fortbilden. Die Teilnehmenden nehmen Einblicke in verschiedene Trans* Lebenswelten, die auf Beratungskontexte bezogen werden, damit professionelle Berater_innen trans* Personen in Beratungssituationen mit einem fundierten Wissen zum Thema begegnen können.

Die Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die bereits professionelle Beratung durchführen und sich für Beratung für trans* Menschen fortbilden wollen. Das Ziel ist, dass Fachkräfte aus allgemeinen psychosozialen Beratungsstellen nach dem Besuch der Fortbildung trans* Menschen kompetent beraten können.

Wo? Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann?

08.-10.06.2020: Einführungs-Modul
04.-06.09.2020: Modul Gesundheit
09.-11.10.2020: Modul Recht
02.-04.11.2020: Vertiefungs-Modul

Das Anmeldeformular mit allen weiteren Informationen finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an mari.guenther@bundesverband-trans.de

Trans* Aktiv - Gesundheitsversorgung geschlechtlich non-konformer Menschen: Aufklärung und Abbau von Diskriminierung im Gesundheitssystem 11. - 13. Dezember 2020 im Waldschlösschen

Die Gesundheitsversorgung für geschlechtlich non-konforme Menschen ist in Deutschland weit hinter den modernen Möglichkeiten der Medizin und Psychologie zurück. Die WHO, die mit der ICD 11 alle Formen der geschlechtlichen Varianz endlich entpsychopathologisiert, ruft damit die einzelnen Staaten auf, sich in ihren jeweiligen Gesundheitssystemen konstruktiv und trans-positiv um die zukünftige Versorgung geschlechtlich non-konformer Menschen zu kümmern. Für das deutsche Gesundheitssystem besteht jedoch die Sorge, dass die langfristige Gesundheitsversorgung gefährdet sein wird.

Die Tagung will Personen aus den Bereichen Aktivismus, Politik und Gesundheitsversorgung, die für gesundheitspolitische Themen für geschlechtlich non-konforme Menschen verantwortliche sind und an deren Weiterentwicklung arbeiten wollen, zusammenbringen, um zentrale Problem- und Fragestellungen im Feld der Gesundheitsversorgung von geschlechtlich non-konformen Menschen zu diskutieren.
In Form von fachspezifischen Inputs und Workshops soll es um folgende Fragen gehen:

  • Wie lassen sich Möglichkeiten und Inhalte einer trans-positiven Gesundheitsversorgung systematisieren?
  • Wie lässt sich diskriminierendes Verhalten im Gesundheitssystem abbauen?
  • Welches sind die drängendsten Handlungsbedarfe?
  • Welche politischen Ziele und Strategien lassen sich entwickeln?
  • Welche anderen Akteur*innen im Feld der Gesundheitspolitik bieten sich als mögliche Bündnispartner*innen an?

Ziel der Tagung ist es, in einen Austausch unter gesundheitspolitischen Akteuren zu treten und für eine trans-positive und diskriminierungsarme Gestaltung der Gesundheitsversorgung politisch aktiv zu werden.

Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Wo? Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann? 11.-13. Dezember 2019

Dauer: Fr 18:00 bis So 14:30 Uhr

Dozent_innen: N.N.

Leitung: Mio Lindner, Ulli Klaum, Annika Garbers

Kosten: 30 €

Veranstaltungsnummer: 205

Anmeldung: https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=205

Trans*Aktiv - Möglichkeiten und Grenzen einer Trans*Politik in Deutschland 25. - 27. September 2020 im Waldschlösschen

Die Akademie Waldschlösschen und der Bundesverband Trans* (BVT*) laden alle Menschen ein, die an einer bundesweiten Tagung zu trans*politischen Themen interessiert sind und gemeinsam mit anderen Aktivist*innen zukünftige Strategien und Ziele mitgestalten möchten. Die Tagung für trans* Menschen soll politisches und soziales Engagement fördern und unterstützen. Hierzu werden verschiedene Möglichkeiten politischen Engagements – von Lobbyarbeit, über Medien- und Öffentlichkeitsarbeit und der Entwicklung von Kampagnen oder Aktionen z.B. auf CSDs– vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, Trans*Aktive miteinander in Kontakt zu bringen, um Antidiskriminierungsstrategien zu entwickeln und um gemeinsam und abgestimmt auf mögliche Bündnispartner*innen zuzugehen. Der Fokus des Wochenendes soll auf die trans*politische Arbeit auf Bundesebene ausgerichtet sein. Ziel des Wochenendes ist es, aktuelle politische Handlungsbedarfe auszuloten, um konkrete Strategien und Aufgaben für zu entwickeln.
Eine Mitgliedschaft in dem BVT* ist zur Teilnahme an dem Wochenende nicht nötig, jedoch ist die Akzeptanz von geschlechtlicher Selbstbestimmung und Vielfalt als Grundlage und Leitlinie eine wesentliche Voraussetzung.
Das Wochenende gliedert sich in mehrere Workshop-Phasen, in denen in Kleingruppen gearbeitet wird. Die Tagung und deren Arbeitsprozesse werden moderiert und unterstützend begleitet. Und es lebt von der Beteiligung der Teilnehmenden!
Gerne könnt ihr Ideen und aus eurer Sicht wichtige politische Handlungsfelder und Aktionsformen bereits mit der Anmeldung mitteilen.

Wo? Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann? 25.-27. Dezember 2020

Dauer: Fr 18:00 bis So 14:30 Uhr

Dozent_innen: N.N.

Leitung: Ulli Klaum, Annika Garbers

Kosten: 30 €

Veranstaltungsnummer: 200

Anmeldung: https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=200

Supervisionsmodul für Trans*Berater*innen 03. Juni 2020 - 05. Juni 2020 im Waldschlösschen

Mit unserer neu geschaffenen Fachstelle für Trans*Beratung des Bundesverbandes Trans* wollen wir die Arbeit aller Kolleg*innen unterstützen, die sich derzeit in der Beratung von trans* Personen und ihren Angehörigen engagieren. Wir kennen aus eigener Erfahrung die Herausforderung, sich ständig mit aktuellen Veränderungen im rechtlichen und medizinischen Bereich beschäftigen zu müssen, aber auch, sich häufig noch für die eigene Arbeit rechtfertigen zu müssen. Auch die Beratungsarbeit selbst kann herausfordernd sein. Transitionsberatung bedeutet häufig eine gedrängte Wissensvermittlung und gleichermaßen eine psychosoziale Begleitung und häufig auch stabilisierende Arbeit mit den ratsuchenden Personen.
Daher wenden wir uns mit diesem Modul an alle Kolleg*innen aus der Trans*beratungspraxis, erfahrene und auch gerade Eingestiegene und wollen einen gemeinsame Arbeit und Austausch ermöglichen. Neben der Vermittlung aktueller Entwicklungen, dem Austausch über regionale Besonderheiten in der Versorgung soll Zeit sein für Fallbesprechungen, Intervision und Supervision. Nicht zuletzt soll Zeit und Gelegenheit sein für informellen Austausch und Kennenlernen.

Die Fortbildung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Peer-Berater*innen in der Trans*Beratung sowie an Fachkräfte und Multiplikator*innen, die bereits Fortbildungen zum Thema Trans*Beratung besucht haben.

Wo? Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann? 03. Juni – 05. Juni 2020

Dauer: Mi 15:00 bis Fr 14:30 Uhr

Dozent_innen: Mari Günther

Leitung: Kevin Rosenberger

Kosten: 250 €

Veranstaltungsnummer: 286

Anmeldung: https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=286

1. Kongress Geschlechtsinkongruenz und Körperarbeit 16. - 18. März 2020 im Waldschlösschen

Zielgruppe des Kongresses sind Fachkräfte, die professionell in den Bereichen körperlicher, seelischer und sexueller Gesundheit für und mit trans* und gender-nonkonformen Menschen körperpraktisch arbeiten. Die Fachtagung wird von der AG Gesundheit des Bundesverbands Trans* zusammen mit der Akademie Waldschlösschen veranstaltet.

Die Veranstaltung widmet sich bereits bestehenden oder zukünftigen Angeboten, die Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/ -dysphorie darin unterstützen, ihren Körper wieder als Ressource zu entdecken – vor und nach körpermodifizierenden Maßnahmen oder ohne sie. Zielgruppe ist die Vielfalt von Menschen die – mit einem professionellen Hintergrund – im Rahmen von körperlicher, seelischer und sexueller Gesundheit mit und für Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/ -dysphorie körperpraktisch arbeiten. Ebenfalls angesprochen sind Menschen, die in Regelstrukturen arbeiten und innerhalb dieser Strukturen bereits Körperarbeit für trans* und gender-non-konforme Menschen anbieten, oder zukünftig anbieten möchten.

Der Call steht als PDF zum Download bereit.

Wo: Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann: 16. – 18. März 2020

Dauer: Mo 12:00 – Mi 17:00

Kosten: 170 € inkl. Übernachtung und Vollpension

Veranstaltungsnummer: 902

Anmeldung unter: https://www.waldschloesschen.org/de/veranstaltungsdetails.html?va_nr=902

Für Rückfragen zum Kongress und den Inhalten steht Ihnen die Kongressorganisation gern zur Verfügung:

Alexander Hahne | kontakt@alexanderhahne.com | alexanderhahne.com
K* Stern | kstern@posteo.de | www.kstern.jimdo.com

Termine 2019:

Trans* Aktiv - Gesundheitsversorgung geschlechtlich non-konformer Menschen: Aufklärung und Abbau von Diskriminierung im Gesundheitssystem 13. - 15.Dezember 2019 im Waldschlösschen

Die Gesundheitsversorgung für geschlechtlich non-konforme Menschen ist in Deutschland weit hinter den modernen Möglichkeiten der Medizin und Psychologie zurück. Grund hierfür ist maßgeblich die Rigidität der Träger für die Gesundheitskosten in Deutschland. Zwar verspricht die Veröffentlichung der neuen AWMF-S3-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit“ eine Verbesserung der Situation. Es ist aber ungewiss, wie die Verantwortlichen für die Kostenübernahme darauf reagieren. Ähnlich ungewiss ist, was die Streichung der „Geschlechtsidentitätsstörungen“ (ICD 10) aus der Kategorie der psychischen Störungen für die Kostenübernahme geschlechtsangleichender medizinischer Maßnahmen bedeutet. Der ab 2022 gültige ICD 11 benutzt den Begriff „Geschlechtsinkongruenz“. Geschlechtsinkongruenz taucht im Kapitel „sexuelle Gesundheit“ auf und gilt vergleichbar mit Schwangerschaft als „sonstiger Grund, medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen“.

Die WHO entpathologiesiert damit endlich alle Formen der geschlechtlichen Varianz. Die einzelnen Staaten sind aufgerufen, sich in ihren jeweiligen Gesundheitssystemen konstruktiv und trans*-positiv um die zukünftige Versorgung geschlechtlich non-konformer Menschen zu kümmern. Mit blick auf das deutsche Gesundheitssystem besteht jedoch die Sorge, dass die langfristige Gesundheitsversorgung gefährdet sein wird.
Die Tagung will aktive Personen aus den Bereichen Aktivismus, Politik und Gesundheitsversorgung zusammenbringen, die für gesundheitspolitische Themen für geschlechtlich non-konforme Menschen verantwortlich sind und an deren Weiterentwicklung arbeiten wollen. Zentrale Problem- und Fragestellungen im Feld der Gesundheitsversorgung von geschlechtlich non-konformen Menschen sollen diskutiert und Lösungswege erarbeitet werden. In Form von fachspezifischen Inputs und Workshops sind unter anderem folgende Themen geplant:

  • Wie lassen sich Möglichkeiten und Inhalte einer trans-positiven Gesundheitsversorgung systematisieren?
  • Wie lässt sich diskriminierendes Verhalten im Gesundheitssystem abbauen?
  • Welche Handlungsbedarfe sind die drängendsten?
  • Welche politischen Ziele und Strategien lassen sich entwickeln?
  • Welche anderen Akteur_innen im Feld der Gesundheitspolitik bieten sich als mögliche Bündnispartner_innen an?

Ziel der Tagung ist es, einen Austausch unter gesundheitspolitischen Akteur_innen zu ermöglichen und für eine trans-positive und diskriminierungsfreie Gesundheitsversorgung politisch aktiv zu werden.

Wo? Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann? 13.-15. Dezember 2019

Dauer: Fr 18:00 bis So 14:30 Uhr

Dozent_innen: Annette Güldenring, N.N.

Leitung: Ulli Klaum

Kosten: 30 €

Veranstaltungsnummer: 9793

Anmeldeformular als PDF

jung & trans* on stage! - Die Spoken-Word-Show im SO36 am 30. November in Berlin

Wir feiern 5 Jahre TRANS* – JA UND?! mit einer großen Spoken-Word-Jubiläumsshow in Berlin. Auf der Bühne stehen junge trans* Künstler_innen und performen ihre Texte.

Wann?
Samstag, 30. November 2019
Einlass: 18:00 Uhr, Show-Start: 18:30 Uhr

Wo?
SO36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin

Eintritt frei (Spende möglich)
Der Haupteingang hat drei Stufen. Rollifahrer*innen können über den Seiteneingang eingelassen werden.

Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, alle ehemaligen und zukünftigen Teilnehmer_innen, Kooperationspartner_innen, Jugendgruppen und Gruppenleiter_innen, Kolleg_innen, Förder_innen und Freund_innen des Projekts!

Link zum facebook-Event:
https://www.facebook.com/events/447604056102297/

Infos zum Projekt:
www.transjaund.de

Vorstellung des Leitfadens Trans* Gesundheit zur S3-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit: Diagnostik, Beratung und Behandlung“ am 21.11.2019 in Berlin

Im Oktober 2018 wurde in Deutschland eine neue medizinische Leitlinie zu Trans*geschlechtlichkeit veröffentlicht. Darin finden sich Empfehlungen zur medizinischen Versorgung, es werden Themen wie Diagnostik, Psychotherapie und somatische Behandlungsmöglichkeiten besprochen.

Der Leitfaden Trans* Gesundheit gibt die Inhalte in verständlicher Sprache wieder und unterstützt trans* Behandlungssuchende darin, eine gute medizinische Behandlung gemäß der Leitlinie zu bekommen. Zugleich können die übersichtlichen Informationen auch Fachleuten einen schnellen Überblick verschaffen. Als Bundesverband Trans* wollen wir so dazu beitragen, dass die aktuellen Empfehlungen in der Praxis umgesetzt werden.

In unserer Veranstaltung wollen wir den Leitfaden vorstellen, die derzeitige Partizipation der Behandlungssuchenden betrachten und zur Umsetzung und Wirksamkeit der fotschrittlicheren Behandlungsansätze diskutieren.

Wann?
21.11..2019, 10:00 – 16:20Aquarium, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin,

Wo?
Aquarium, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin,
https://www.suedblock.org/wp/aquarium/

Programm: https://www.bundesverband-trans.de/vorstellung-leitfaden-trans-gesundheit/

Anmeldungen an: mari.guenther@bundesverband-trans.de

Money Makes the World Go Round! - Workshop zu Fördermittelanträgen - am 16. November 2019 in Berlin

Wie großartig wäre es endlich Geld für die Druckkosten der lang geplanten Flyer zu bekommen? Wie sehr könnte es der Community helfen, wenn endlich die Mittel dazu da wären eigene Räumlichkeiten zu bezahlen? Oder auch, wie schön könnte es sein für den eigenen Aktivismus auch mal entlohnt zu werden? Trans* Organisationen und Gruppen arbeiten bekanntermaßen oftmals nur mit einem kleinen, oder gar keinem Budget. Dies macht die Arbeit oftmals schwer, das eigentliche Potential kann nicht ausgeschöpft und die Bedürfnisse der Trans*community können nicht gedeckt werden.

Mit diesem Workshop wollen wir das ändern! Die Bundesvereinigung Trans* bietet erstmals in Zusammenarbeit mit Max Appenroth die Möglichkeit, Unterstützung bei der Ausarbeitung von Projektideen und beim Schreiben von Anträgen zu bekommen. Dieses Angebot richtet sich an Gruppen, Vereine und Initiativen, die sich speziell um die Belange von trans*- und intergeschlechtlichen Personen bemühen. In einem eintägigen, interaktiven Workshop wird Max praktische Tipps beim Schreiben von Anträgen geben, sowie strukturelle Gegebenheiten erklären und die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Projekte aufzeigen.

Zielgruppe:
Hauptamtliche und Ehrenamtliche in der trans* Arbeit auf Landes- oder Regionalebene. Es ist gleichermaßen toll mit ausgereiften Projektideen, sowie nur mit einer groben Skizze und ersten anfänglichen Überlegungen teilzunehmen!

Leitung:
Der Workshop wird durchgeführt von Max Appenroth. Max ist trans Aktivist aus Berlin und promoviert derzeit an der Charité Universitätsmedizin zum Thema Gesundheitsversorgung von trans* Personen. Darüber hinaus ist Max Mitglied des Grant Making Panels des International Trans Fund. Mehr Infos auf seiner Webseite.

Wann?
16. November 2019, von 10:00 bis 18:30 Uhr

Wo?
Berlin.
Genauer Ort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Teilnahmebeiträge pro Person für den Workshop
BVT*-Mitglieder: € 35
Regulär: € 70
Förderbeitrag: € 150 (davon werden Stipendien (s.u.) finanziert)

Anmeldefrist
Anmeldungen bitte bis 16. Oktober 2019 an info@bv-trans.de

Stipendien
Es besteht die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. In diesem Rahmen können ein Teil der Anmeldegebühr (bis zu 50%), die Reise- und Übernachtungskosten oder beide Posten übernommen werden.
Solltest du dich für ein Stipendium interessieren, bewerbe dich bitte bei info@bv-trans.de unter Beantwortung folgender Fragen:
1. Warum interessiert dich diese Fortbildung?
2. Wie kann das Erlernte deiner Organisation zugutekommen bzw. innerhalb deiner Organisation weitergegeben werden?

Trans* Aktiv - Möglichkeiten und Grenzen einer Trans*Politik in Deutschland 27.-29. September im Waldschlösschen

Der Bundesverband Trans* und die Akademie Waldschlösschen laden alle Menschen ein, die an einer bundesweiten Tagung zu trans*politischen Themen interessiert sind und gemeinsam mit anderen Aktivist_innen zukünftige Strategien und Ziele mitgestalten möchten. So können sich z.B. lokale Projekte durch die Zusammenarbeit mit dem BVT* in einen erweiterten Kontext stellen, überregional an Bedeutung gewinnen und Politik mitbestimmen. Der Workshop soll politisches und soziales Engagement fördern. Hierzu werden verschiedene Möglichkeiten politischen Engagements vorgestellt und diskutiert. Themen dabei sind unter anderem:

  • Lobby-Arbeit
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Entwicklung und Durchführung von Kampagnen und Aktionen

Die Veranstaltung soll dazu beitragen, Trans*Aktive miteinander in Kontakt zu bringen, um Antidiskriminierungsstrategien zu entwickeln und um gemeinsam und abgestimmt auf mögliche Bündnispartner*innen zuzugehen. Der Fokus des Wochenendes soll auf die trans*politische Arbeit auf Bundesebene ausgerichtet sein. Ziel des Wochenendes ist es, aktuelle politische Handlungsbedarfe auszuloten, um konkrete Strategien und Aufgaben für zu entwickeln.

Eine Mitgliedschaft im BVT* ist zur Teilnahme an dem Wochenende nicht nötig, jedoch ist die Akzeptanz von geschlechtlicher Selbstbestimmung und Vielfalt als Grundlage und Leitlinie eine wesentliche Voraussetzung.

Das Wochenende gliedert sich in mehrere Workshop-Phasen, in denen in Kleingruppen gearbeitet wird. Die Tagung und deren Arbeitsprozesse werden moderiert und unterstützend begleitet. Und es lebt von der Beteiligung der Teilnehmenden! Gerne könnt ihr Ideen und aus eurer Sicht wichtige politische Handlungsfelder und Aktionsformen bereits mit der Anmeldung mitteilen.

Wo? Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Wann? 27.-29. September 2019

Dauer: Fr 18:00 bis So 14:30 Uhr

Dozent_innen: Josch Hoeneß, N.N.

Leitung: Ulli Klaum

Kosten: 30 €

Veranstaltungsnummer: 9249

Anmeldeformular als PDF

Transgeschlechtliche Menschen kompetent beraten - Fortbildungsreihe für Mitarbeitende psychosozialer Beratungsstellen in vier Modulen (8.-10. April, 17.-19. Juni, 9.-11. August und 25.-27. Oktober 2019, Akademie Waldschlösschen bei Göttingen)

Die Fortbildungsreihe setzt sich mit dem Thema Trans* Beratung auseinander. Wenn trans* Menschen psychosoziale Beratungsangebote aufsuchen, erleben sie häufig, dass die Mitarbeitenden nicht mit dem Thema Trans* vertraut sind. Ein spezifisches Trans* Wissen wird in einer regulären Berater_innen Ausbildung nicht vermittelt und eine trans* unterstützende Haltung, sowie diskriminierungsarmer und akzeptierender Umgang trans* Menschen gegenüber ist nicht vorauszusetzen. Das kann zu Überforderung auf Seiten der Beratenden, zu Stigmatisierung von trans* Menschen und zur Vermittlung von Fehlinformationen an Ratsuchende führen.

Unsere Fortbildungsreihe will in vier Modulen Mitarbeitende in psychosozialen Beratungsstellen für einen wertschätzenden und sicheren Umgang mit trans* Ratsuchenden sensibilisieren und fortbilden. Die Teilnehmenden nehmen Einblicke in verschiedene Trans* Lebenswelten, die auf Beratungskontexte bezogen werden, damit professionelle Berater_innen trans* Personen mit einem fundierten Wissen zum Thema in Beratungssituationen begegnen können.

Die Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die bereits professionelle Beratung durchführen und sich für Beratung für trans* Menschen fortbilden wollen. Das Ziel ist, dass Fachkräfte aus allgemeinen psychosozialen Beratungsstellen nach dem Besuch der Fortbildung trans* Menschen kompetent beraten können.

Fragen, mit denen wir uns beschäftigen wollen:

  • Welchen Einfluss hat meine Vorstellung von Geschlecht auf den Beratungskontext um das Thema Trans*?
  • Welche wissenschaftlichen Diskurse werden in Bezug auf Geschlecht diskutiert?
  • Welche Grundlagen zur Vielfalt geschlechtlicher Identitäten gibt es?
  • Wie ist Trans* in unserer Kultur verankert?
  • Wie ist die rechtliche Situation für transgeschlechtliche Menschen in Deutschland? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es für trans* Menschen, um beispielsweise eine Personenstandsänderung vorzunehmen?
  • Wie können trans* Menschen Unterstützung von Seiten der Krankenkassen erhalten?
  • Wie kann ich meine Erfahrungen als professionelle_r Berater_in auf Trans* Beratung beziehen und sie für trans* Beratungssuchende optimieren?

Details:

Ort der Veranstaltung: Akademie Waldschlösschen bei Göttingen.

Termine:

  • 8.-10. April 2019
  • 17.-19. Juni 2019
  • 9.-11. August 2019 und
  • 25.-27. Oktober 2019

Teilnahmegebühr: 1.200 € für die komplette Reihe. Die Teilnahmegebühr ist umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 a UStG. Die Buchung von einzelnen Modulen ist nicht möglich. Die Teilnahme an allen Modulen ist Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats.

Anmeldeformular als PDF.

Modul I: Was ist Transgeschlechtlichkeit – Einstieg in das Thema

08.-10. April 2019

Leitung: Mari Günther, systemische Therapeutin

Um trans* Menschen kompetent beraten zu können, braucht es zunächst mehr Wissen über das Thema. Bei der Einführung soll es neben Grundlagen zur Vielfalt geschlechtlicher Identitäten, um Trans* in unserer Kultur, sowie menschenrechtliche Aspekte auch um die kritische Betrachtungsweise von Geschlecht gehen, da die Beratung von trans* Personen die eigenen Vorstellungen zu Geschlecht herausfordert und in Frage stellt. Eine kritische Reflexion der eigenen Geschlechterbilder ist die wichtigste Voraussetzung für eine wertschätzende beraterische Haltung.

Modul II: Praxisreflexion zur Trans*-Beratung

17.-19. Juni 2019

Leitung: Mari Günther, systemische Therapeutin

Beim Modul zur Praxisreflexion geht es um die eigenen Praxiserfahrungen und darum, wie diese für künftige Beratungskontexte genutzt werden können. Die Erfahrungen werden dabei kritisch reflektiert und es besteht die Möglichkeit, einzelne Thematiken aufzugreifen, wie beispielsweise Angehörigenberatung. Offene Fragen sollen beantwortet werden, dabei stehen Instrumente der Super- und Intervision zur Verfügung.

Modul III: Rechtliches Fachwissen zum Thema Trans*

09.-11. August 2019

Leitung: Mari Günther, systemische Therapeutin und Dr. Arn Sauer, Wissenschaftler, Berater und Trainer

Um trans* Menschen kompetent zu beraten ist rechtliches Fachwissen vonnöten, da Wege und Möglichkeiten in diesem Feld oft im Fokus von Trans*-Beratung stehen. In Modul III soll dazu Grundlagenwissen erlernt werden und es in einen direkten Zusammenhang zu Beratungskontexten gestellt werden. Dabei sind rechtliche Aspekte, wie das Transsexuellengesetz (TSG) oder das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) genauso Thema, wie aktuelle rechtliche Herausforderungen.

Modul IV: Medizinisches Fachwissen zum Thema Trans* & Trans* Gesundheitsversorgung

25.-27. Oktober 2019

Leitung: Dr. Annette Güldenring, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. Arn Sauer, Wissenschaftler, Berater und Trainer

In diesem Modul geht es um medizinisches Grundlagenwissen zum Thema Trans*, sowie um Trans* Gesundheitsversorgung. Genauso wie rechtliches Fachwissen ist auch medizinisches Fachwissen für eine kompetente Beratung von transgeschlechtlichen Menschen wichtig. Dabei werden medizinische Leitlinien genauso angesprochen, wie Operationen und weitere Aspekte der physischen Transition.

Kurzbiographien der Referierenden:

Mari Günther: Geschäftsführender Vorstand des BVT*, Dipl. Gemeindepädagogin, systemische Therapeutin (SG) in eigener Praxis, Aufbau der Inter* und Trans* Beratung QUEER LEBEN, Mitbegründerin des Runden Tisches „zur Verbesserung der Versorgungslage von trans-und intergeschlechtlichen Menschen in Berlin“, Mitarbeit bei der AWMF- Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“ und „Diagnostik und Behandlung von Geschlechtsdysphorie in Kindes und Jugendalter“.

Dr. Annette Güldenring: Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin der Abteilung Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Westküstenklinikum in Heide. Seit 1979 aktiv in der Transgenderbewegung, Mitherausgeberin der Zeitschrift EZKU – Zeitschrift von Transsexuellen für alle Terraner – Anfang der 80er. Zahlreiche Vorträge und Workshops zu Thema Transsexualität/Transidentität/Geschlechtsinkongruenz. Leiterin der psychiatrischen Institutsambulanz und der Transgenderambulanz in Heide. DGPPN Mandat in der S3 Leitlinienarbeitsgruppe Geschlechtsdysphorie nach AWMF. Geschäftsführender Vorstand der Bundesvereinigung Trans* 2017-2018. Mitarbeiterin im Referat sexuelle Orientierungen und Identitäten in Psychiatrie und Psychotherapie der DGPPN. Mitbegründerin und Leitung des Runden Tisches Transgender Norddeutschland.

Dr. Arn Sauer: Promotion am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin zu internationalen Instrumenten der gleichstellungsorientierten Folgenabschätzung, M.A. Abschluss in Geschichtswissenschaften und Politologie, Research Associate am Simone de Beauvoir Institut der Concordia Universität in Montreal, sowie ausgebildeter Gender-Trainer und Trainer für Social Justice & Diversity. Co-Autor der ersten deutschen Studie zur Benachteiligung von trans* Personen, Mitbegründer der BVT* und von 2015-2017 im BVT* Vorstand. Seit 2015 ehrenamtliches Mitglied der AWMF-Leitlinienkommission „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*-Gesundheit“ und im Fachbeirat der Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld.

Treffen Mitgliedsorganisationen am 13. April 2019 in Berlin

Das jährliche Treffen unserer Mitgliedsorganisationen findet dieses Jahr am Samstag, den 13. April 2019 von 11:00 bis 17:00 Uhr im Tagungshaus Alte Feuerwache, Axel-Springer-Straße 40/41 in Berlin-Kreuzberg (Seminarraum 4) statt. Wie in den letzten Jahren auch, soll das Treffen dem Austausch und der gegenseitigen Vernetzung dienen.

Termine 2018:

Money Makes the World Go Round! - Workshop zu Fördermittelanträgen - am 10. November 2018 in Berlin

Wie großartig wäre es endlich Geld für die Druckkosten der lang geplanten Flyer zu bekommen? Wie sehr könnte es der Community helfen, wenn endlich die Mittel dazu da wären eigene Räumlichkeiten zu bezahlen? Oder auch, wie schön könnte es sein für den eigenen Aktivismus auch mal entlohnt zu werden? Trans* Organisationen und Gruppen arbeiten bekanntermaßen oftmals nur mit einem kleinen, oder gar keinem Budget. Dies macht die Arbeit oftmals schwer, das eigentliche Potential kann nicht ausgeschöpft und die Bedürfnisse der Trans*community können nicht gedeckt werden.

Mit diesem Workshop wollen wir das ändern! Die Bundesvereinigung Trans* bietet erstmals in Zusammenarbeit mit Max Appenroth die Möglichkeit, Unterstützung bei der Ausarbeitung von Projektideen und beim Schreiben von Anträgen zu bekommen. Dieses Angebot richtet sich an Gruppen, Vereine und Initiativen, die sich speziell um die Belange von trans*- und intergeschlechtlichen Personen bemühen. In einem eintägigen, interaktiven Workshop wird Max praktische Tipps beim Schreiben von Anträgen geben, sowie strukturelle Gegebenheiten erklären und die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Projekte aufzeigen.

Zielgruppe:
Hauptamtliche und Ehrenamtliche in der trans* Arbeit auf Landes- oder Regionalebene. Es ist gleichermaßen toll mit ausgereiften Projektideen, sowie nur mit einer groben Skizze und ersten anfänglichen Überlegungen teilzunehmen!

Leitung:
Der Workshop wird durchgeführt von Max Appenroth. Max ist trans Aktivist aus Berlin und promoviert derzeit an der Charité Universitätsmedizin zum Thema Gesundheitsversorgung von trans* Personen. Darüber hinaus ist Max Mitglied des Grant Making Panels des International Trans Fund. Mehr Infos auf seiner Webseite.

Wann?
10. November 2018, von 10:00 bis 18:30 Uhr

Wo?
Berlin.
Genauer Ort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Teilnahmebeiträge pro Person für den Workshop
BVT*-Mitglieder: € 35
Regulär: € 70
Förderbeitrag: € 150 (davon werden Stipendien (s.u.) finanziert)

Anmeldefrist
Anmeldungen bitte bis 26. Oktober 2018 an info@bv-trans.de

Stipendien
Es besteht die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. In diesem Rahmen können ein Teil der Anmeldegebühr (bis zu 50%), die Reise- und Übernachtungskosten oder beide Posten übernommen werden.
Solltest du dich für ein Stipendium interessieren, bewerbe dich bitte bis 15. Oktober bei info@bv-trans.de unter Beantwortung folgender Fragen:
1. Warum interessiert dich diese Fortbildung?
2. Wie kann das Erlernte deiner Organisation zugutekommen bzw. innerhalb deiner Organisation weitergegeben werden?

Termine TRANS* - JA UND?!

27.07.-01.08.2018 | Anmeldeschluss: 01.07.18
Sommercamp in Damme (Niedersachsen)

10.10.-12.10.2018 | Anmeldeschluss: 01.10.18
Vernetzungstreffen Trans*Jugendarbeit in der Akademie Waldschlösschen (Gleichen bei Göttingen)

10./11.11.2018 | Anmeldeschluss: 02.11.18
TRICKFILM-Workshop in Hamburg in Kooperation mit dem MHC Hamburg!

BVT*-Mitgliederversammlung am 23. September 2018 in Göttingen

Brief des Vorstands: Aufruf zur Vorstandswahl bei der nächsten Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder der BVT*,

Am 23. September 2018 findet die jährliche Mitgliederversammlung statt. Da letztes Jahr zwei Mitglieder aus dem geschäftsführenden Vorstand ausgeschieden sind, müssen diese Posten nun durch Nachwahlen neu besetzt werden. Die Mitgliederversammlung kann frei entscheiden, ob die freien Posten im erweiterten Vorstand nachbesetzt werden sollen oder nicht, der Satzung wegen ist das nicht zwingend notwendig.

Wir suchen also aktuell Kandidat_innen. Wenn ihr Lust und Energie habt, Euch in die Arbeit der BVT* einzubringen, sie mit weiteraufzubauen und ihre inhaltliche und strategische Ausrichtung mit zu gestalten, schlagt Euch als Kandidaten vor! Oder kennt ihr Menschen, die aus eurer Sicht geeignet wären, diese Arbeit zu leisten? Dann leitet ihnen gerne diese email weiter.

Schickt uns euer Bewerber_innenformular an folgende Adresse: bewerbung(at)bv-trans.de zu. Wir werden die eingereichten Bewerbe_innenprofile für unsere Mitglieder zusammenstellen und im Vorfeld der Mitgliederversammlung zugänglich machen, so dass alle die Möglichkeit haben auf einer informierten Grundlage zu wählen.

Habt ihr noch Fragen zu Umfang und Art der Tätigkeit? Schreibt uns an bewerbung(at)bv-trans.de oder ruft uns unter 030-2394 9896 an. Gerne veranlassen wir, dass Ihr von einer Vorstandsperson zurückgerufen werdet, mit der Ihr Euch ausführlich austauschen könnt.

Mit freundlich-aktivistischen Grüßen,

Der Vorstand

Formular zur Kandidatur für die BVT*-Vorstandswahl im PDF-Format

Kampagnenauftakt „Gleiches Recht für jedes Geschlecht!“ vor dem Bundestag am 5. Juli 2018

Kampagnenauftakt „Gleiches Recht für jedes Geschlecht!“ startet mit breiter Unterstützung aus dem Bundestag

Die Bundesvereinigung Trans* hat heute mit einer Aktion vor dem Bundestag die Kampagne „Gleiches Recht für jedes Geschlecht! – Stoppt Seehofers Gesetzentwurf zur dritten Option! Geschlechtervielfalt und Selbstbestimmung jetzt!“ gestartet. Zahlreiche Bundestagsmitglieder unterstützten die Aktion als Erstunterzeichner_innen. Dazu erklärt Dr. Josch Hoenes, BVT*-Referent für Community Building:

„Die breite Unterstützung, die wir von Abgeordneten erfahren haben, zeigt deutlich, dass der Referentenentwurf den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichtsbeschlusses nicht genügt. Den Eintrag des Personenstands an medizinische Diagnosen zu knüpfen geht ganz klar an der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz der geschlechtlichen Identität vorbei. Dies ist nicht verfassungsgemäß und muss dringend geändert werden.

Der Gesetzgeber muss ernst nehmen, was das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat: Das Grundgesetz schützt auch Menschen vor Diskriminierung wegen ihres Geschlechts, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen. Daher fordern wir einen Gesetzentwurf, der auf Selbstbestimmung basiert und das breite Spektrum trans*- und intergeschlechtlicher Menschen umfasst. Wichtige Vorarbeiten hierzu wurden in der letzten Legislatur geleistet. Diese gilt es aufzugreifen.

Im Übrigen kann allein eine Änderung des Personenstandsgesetzes nicht Diskriminierungen und Rechtsunsicherheiten beseitigen, denen inter* und trans* Menschen ausgesetzt sind. Wir fordern die Bundesregierung daher auf, umfassende gesetzliche Regelungen in Bezug auf trans* Elternschaft, Gesundheitsversorgung und Antidiskriminierung zu erarbeiten und das im Koalitionsvertrag festgehaltene Verbot von nicht-lebensnotwendigen Operationen an inter* Kindern gesetzlich zu regeln. “

Hintergrund: Am 10. Oktober 2017 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Grundgesetz auch die geschlechtliche Identität der Personen schützt, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen. Unter Federführung des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat hat die Regierung einen Referentenentwurf vorgelegt, der die Möglichkeit eines dritten positiven Geschlechtseintrags vorsieht – allerdings nur für Personen, die mit einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen können, dass bei ihnen eine „Variante der Geschlechtsentwicklung“ vorliegt. Damit wird der Zugang nur denjenigen eröffnet, die bestimmte medizinische Diagnosen haben. Diese Beschränkung führt dazu, dass nicht einmal alle intergeschlechtlichen Menschen Zugang hätten. Allen anderen Menschen, die eine dritte Option benötigen, wird dieses Recht versagt.

Link Petition: https://bit.ly/2zby5bp

Erstunterzeichner_innen:

  • Doris Achelwilm, MdB (DIE LINKE)
  • Dr. Jens Brandenburg, MdB (FDP)
  • Dr. Eva Högl, MdB (SPD)
  • Gyde Jensen, MdB (FDP)
  • Monika Lazar, MdB (BÜNDNIS 90/Die Grünen)
  • Sven Lehmann, MdB (BÜNDNIS 90/Die Grünen)
  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D., Ehrenvorsitzende der FDP Bayern (FDP)
  • Dr. Achim Kessler, MdB (DIE LINKE)
  • Dr. Bärbel Kofler, MdB (SPD)
  • Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa
  • Cornelia Möhring, MdB (DIE LINKE)
  • Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE
  • Claudia Roth,Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (BÜNDNIS 90/Die Grünen)
  • Carsten Schatz, MdA (DIE LINKE)
  • Ulle Schauws, MdB (BÜNDNIS 90/Die Grünen)
  • Sebastian Walter, MdA (BÜNDNIS 90/Die Grünen)

PDF der Presseerklärung

Unterstützen Sie unsere Petition, indem Sie Unterschriften sammeln:

Einfach die Unterschriftenliste ausdrucken, unterzeichnen lassen und an unser Büro schicken:

Bundesvereinigung Trans* e.V. (BVT*)
Schiffbauerdamm 8
10117 Berlin

Weitere Stellungnahmen und Unterstützung:

Pressegespräch über die "Dritte Option" mit Intersexuelle Menschen e.V. am 14. Juni 2018 in Berlin

Die Bundesvereinigung Trans* e.V. (BVT*) und der Bundesverband Intersexuelle Menschen e.V. laden Sie herzlich zu einem Pressegespräch über die „Dritte Option“ ein.

Gemäß des Bundesverfassungsgerichtsbeschlusses vom 10. Oktober 2017 (1 BvR 2019/16) muss der Gesetzgeber bis Ende 2018 im Personenstandsrecht einen weiteren positiven Geschlechtseintrag schaffen oder von der personenstandsrechtlichen Erfassung von Geschlecht absehen.

Beim Pressegespräch werden Jonas Hamm, rechtspolitischer Sprecher der BVT* und Lucie Veith, mandatiert vom Bundesverband Intersexuelle Menschen e.V. den Gesetzesentwurf des Bundesministeriums des Innern diskutieren, die Forderungen der Fachverbände zur Umsetzung des Beschlusses präsentieren und bis ca. 13 Uhr für Fragen zur Verfügung stehen.

Wann? Donnerstag, der 14. Juni 2018, um 11.00 Uhr

Wo? aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin/Kreuzberg

Um Anmeldung bis 13.6. wird gebeten an presse(at)bv-trans.de

***

Unsere Berichterstattung darüber im Anschluss:

Intersexuelle Menschen e.V. und Bundesvereinigung Trans* e.V. kritisieren Gesetzentwurf zur „Dritten Option“: Problematische Minimallösung schafft neue Diskriminierungen

Die Salonfähigen: Wir berichten, wie andere über uns berichten - 12. April 2018 um 19 Uhr im taz Café, Berlin

Wir berichten, wie andere über uns berichten: Die Salonfähigen: Von „Geschlechtsumwandlungen“ und „Schwulenehe“

Berlin, taz Café, Donnerstag, den 12.04.2018, 19.00 Uhr

„Geschlechtsumwandlungen“, „Vorher/Nachher-Porträts“, „Schwulenehe“ und „schrille Paraden“. Allesamt klischeehafte Darstellungsformen in der Berichterstattung über Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen. Die Bundesvereinigung Trans* und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) klären auf über Möglichkeiten einer respektvollen und diskriminierungsfreien Berichterstattung.

Link zur Veranstaltung auf Facebook

„Die Salonfähigen“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des LSVD Bundesverband, Leidmedien.de und Neue Deutsche Medienmacher über Sprache und Bilder in den Medien. Kommt zahlreich!

Termine 2017:

BVT*-Medientraining: 25. November 2017 in Berlin

Medientraining: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in einer trans* NGO

Wie bringe ich meine Themen in die Medien? Wie kann ich dafür die Plattformen der sozialen Medien nutzen? Wie kontaktiere ich Journalist*innen? Was muss ich dabei beachten? Wie kann ich einem medialen stereotypen Bild von trans* Menschen entgegenarbeiten? Welche Inhalte funktionieren am besten? Wie gehe ich eine Kampagne an? Wie mache ich einen Newsletter?

Bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von kleinen NGOs fallen viele unterschiedliche Arbeiten an. Wir möchten gemeinsam daran arbeiten, uns mit einer strategischen Herangehensweise zu stärken, mit einfachen Tipps im Umgang mit Medienmenschen und unsere eigenen Projekte unter die Lupe nehmen, sie zu verbessern und weiter auszuarbeiten. Bringt eure Fragen und Projektideen mit, wir entwickeln sie weiter!

Dauer: 2,5 h – Training im November Sa 25.11., 10-12.30 Uhr im Büro der BVT*, Weisestraße 50, D-12049 Berlin

Trainerin: Caroline Ausserer, Journalistin, Moderatorin und macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit u.a. für die Bundesvereinigung Trans*.
Webseite: www.presspectives.net

Anmeldung bitte unter: presse(at) bv-trans.de bis 15. November!

Vortrag und Diskussion zu "The State of Intersex and Trans Organizing" am 14. November 2017 in Berlin

Gemeinsam mit TGEU – Transgender Europe und OII Europe laden wir euch herzlich zur englischen Diskussion zum Thema „Funding von Trans- und Interorganisationen“ ein.

In 2016, American Jewish World Service – AJWS, along with GATE – Global Action for Trans* Equality and Astraea Lesbian Foundation for Justice surveyed more than 450 trans groups and more than 50 intersex groups to learn more about the needs and priorities of these two movements that are deepening our understandings of sexual and gender diversity in the broader human rights landscape.

Come learn more about the state of these two dynamic but under-funded movements, and join in a collective discussion of what German civil society organizations can do to increase and improve resources for trans and intersex communities.

Anmeldung zur Veranstaltung: http://bit.ly/2AtpnAK

Die Reports findet ihr hier: https://ajws.org/…/sexual-…/state-trans-intersex-organizing/

Podiumsdiskussion zu "Geschlechtliche Selbstbestimmung" am 13. September 2017 in Berlin

Kurz vor der Bundestagswahl möchten wir mit Abgeordneten der politischen Parteien BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU/CSU, DIE LINKE, FDP und SPD bei einer Podiumsdiskussion über ihre Positionen zum Thema „geschlechtliche Selbstbestimmung“ sprechen.

Unsere Forderungen haben wir in einem Policy Paper Recht dargelegt, das auch vorgestellt werden soll und um die Position der Parteien zu erfahren, haben wir umfangreiche Wahlprüfsteine verschickt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 13. September 2017 von 19.30 bis 21 Uhr in der
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin statt.

TRANS – JA UND?! Termine: Juni bis Oktober 2017

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes TRANS JA UND?! des Jugendnetzwerk Lambda und der Bundesvereinigung Trans* für junge Trans*Menschen im Alter von 14-26 Jahren sollen sich junge Trans*Menschen austauschen, in den Workshops gemeinsam Medienskills lernen und ihre Kreativität nutzen, um eigene Erlebnisse und Gedanken in kurze Videofilme oder kreatives Schreiben umzusetzen. Die Workshops finden in Zusammenarbeit mit Trans*Jugendgruppen vor Ort deutschlandweit in unterschiedlichen Städten statt.
Die Workshops laufen samstags von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.
Am Samstagabend gestalten Mitarbeitende des Jugendtreffs vor Ort den Abend. Für Verpflegung am Samstag und Sonntag ist gesorgt.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Anreisende aus anderen Städten stehen begrenzt Übernachtungsplätze und Fahrtkostenzuschüsse zur Verfügung.

Hier die TRANS JA UND?!-Termine für 2017:

  • 16. bis 18. Juni 2017
    Vernetzungstreffen Trans*Jugendarbeit
    bei Göttingen
    Teilnahmebeitrag 20-40 Euro (nach Selbsteinschätzung) inkl. Unterkunft und Verpflegung
  • 2. Juli 2017
    Trans*Poets
    Bühnenshow in Berlin
    Teilnahme kostenlos
    mehr Infos
  • 8. / 9. Juli 2017
    Spoken-Word-Workshop
    in Mannheim
    Teilnahme kostenlos
    mehr Infos
  • 9. / 10. September 2017
    Train-the-Trainer-Workshop
    Teilnahme kostenlos
    mehr Infos
  • 14. / 15. Oktober 2017
    Spoken-Word-Workshop
    in Düsseldorf
    Teilnahme kostenlos
    mehr Infos

Die Anmeldung für die Medienworkshops für Teilnehmer_innen von 14 bis 17 Jahre als PDF zum [Download nicht gefunden.]

Die Anmeldung für die Medienworkshops für Teilnehmer_innen von 18 bis 26 Jahre als PDF zum [Download nicht gefunden.]

Die Anmeldung zum Workshop Train the Trainer als PDF zum [Download nicht gefunden.]

Online-Anmeldeformular für die Medienworkshops (auf der Seite unten)

Back To Top