Über 40 Jahre sind seit der offiziellen Eröffnung des Magnus‑Hirschfeld‑Centrums vergangen. Zu Beginn der 1980er wurde das Haus mit viel Engagement der Mitglieder der „Unabhängigen Homosexuellen Alternative e.V.“ (UHA e.V), des ursprünglichen Trägervereins des mhc, zum Beratungs-, Kommunikations-, Kultur- und Jugendzentrum umgestaltet. 2015 gründete sich der Magnus-Hirschfeld-Centrum e.V. als Trägerverein.
Die mhc-Trans*Beratung bietet trans*, nichtbinären, a- und inter*geschlechtlichen Personen, sowie Personen mit trans* Vergangenheit oder Personen mit Fragen zu ihrer Geschlechtsidentität/Geschlechtlichkeit professionelle Beratung durch Peer-Personen an. Derzeit haben wir keine inter*geschlechtliche Person im Beratungsteam, stehen jedoch im engen Austausch mit inter* Berater*innen und versuchen damit verbundene Themen zu berücksichtigen. Auch An- und Zugehörigen (Eltern, Partner*innen, Freund*innen, etc.) und im Rahmen von Fachberatungen Personen unterschiedlicher Fachrichtungen (z.B. Bildung oder Gesundheit), sowie Institutionen/Betrieben steht die Beratung offen.
Die mhc-Trans*Beratung ist vertraulich, kann anonym in Anspruch genommen werden und steht allen Personen ab 14 Jahren offen.
Bei Bedarf können wir Beratung auf Englisch anbieten. Bei anderen Sprachen bemühen wir uns eine*n Sprachmittler*in zu organisieren. Zurzeit können wir trans*sensible Sprachmittler*innen für Spanisch, Französisch, Arabisch, Persisch und Kurdisch anbieten.
Seit September 2010 findet in den Räumen des mhc der Runde Tisch Transidentität statt. Dabei werden mindestens zwei Mal jährlich Themen rund um die Verbesserung der Lebenssituation trans*geschlechtlicher Menschen besprochen.
Seit 2026 ist das mhc neben dem e.V. eine gemeinnützige Unternehmensgesellschaft (gUG) und hat sich in Magnus Hirschfeld Centrum – Beratung und Kommunikation gUG (haftungsbeschränkt) umbenannt.
