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Was ist der Bundes-Verband Trans?
Die Abkürzung für Bundes-Verband Trans ist BVT.

Der BVT ist ein Verein in Berlin.
Den BVT gibt es seit 2015.
Der BVT arbeitet auf Bundes-Ebene.
Das bedeutet:
Der BVT arbeitet überall in Deutschland.

Was macht der BVT?
Der BVT setzt sich für die Rechte
von trans Menschen ein.
Der BVT setzt sich für die Rechte
von nicht-binären Menschen ein.

Das sind Beispiele für die Rechte:
- Alle Menschen sollen trans Menschen
gleich behandeln.
Alle Menschen sollen
nicht-binäre Menschen gleich behandeln. - Alle trans Menschen sollen
in der Gesellschaft teilhaben. - Alle nicht-binären Menschen
sollen in der Gesellschaft teilhaben. - Alle Menschen sollen ohne Diskriminierung leben.
So schreibt der BVT trans
Der BVT schreibt trans meistens klein.
Zum Beispiel trans Menschen.
Es gibt Ausnahmen:
- Beim Name Bundes-Verband Trans:
Das Wort Trans ist groß geschrieben.
In der Abkürzung BVT sind alle Buchstaben groß.
Der Name bleibt immer gleich. - Am Satz-Anfang ist trans groß geschrieben.
- In einem Haupt-Wort ist trans groß geschrieben.
Zum Beispiel Trans-Geschlechtlichkeit.
Meistens schreibt der BVT trans klein.
Dann kommt hinter trans noch ein Wort.
Hinter trans können verschiedene Wörter stehen.
Zum Beispiel:
- trans-geschlechtlich
- trans Frau
- trans Mann
- trans Jugendlicher
- trans Person
Früher haben die Menschen
das Wort trans oft groß geschrieben.
Zum Beispiel: Trans-Frau
Der BVT sagt:
Wir schreiben trans klein.
Das Wort trans beschreibt also:
So ist ein Mensch.
Der Mensch ist trans-geschlechtlich.
Aber:
Der Mensch ist mehr als trans-geschlechtlich.
Der Mensch ist zum Beispiel:
- jung,
- groß,
- laut,
- glücklich,
- und trans-geschlechtlich.
In Deutschland schreiben wir Adjektive klein.
Deswegen schreibt der BVT trans auch klein.

Manchmal steht hinter trans ein Sternchen.
Zum Beispiel bei dem Wort Bundes-Verband Trans*.
Das Sternchen bedeutet:
Trans Menschen sind vielfältig.
Trans Menschen nutzen verschiedene
Wörter für sich.
Dazu sagt man Selbst-Bezeichung.
Der BVT setzt sich für alle trans Menschen ein.
Egal wie sie sich bezeichnen.
Egal wie sie aussehen.
Was sind die Ziele vom BVT?

- Mehr geschlechtliche Selbst-Bestimmung
für trans Menschen und nicht-binäre Menschen. - Mehr Rechte für trans Menschen
und nicht-binäre Menschen. - Alle Menschen sollen
die geschlechtliche Vielfalt
von Menschen akzeptieren.

Wie ist der BVT entstanden?
2014 haben sich viele trans Menschen
und nicht-binären Menschen getroffen.
Sie haben sich in einem Bildungs-Haus getroffen.
Das Bildungs-Haus heißt Wald-Schlösschen.
Das Wald-Schlösschen ist in der Nähe von Göttingen.

Der Name vom Treffen war trans Aktiv.
Die Menschen beim Treffen haben gesagt:
Die Situation von trans Menschen
und nicht-binären Menschen soll besser werden.
Dann haben sie einen Text geschrieben.
Der Text heißt Wald-Schlösschen-Erklärung.
In der Wald-Schlösschen-Erklärung stehen 9 Forderungen.
Das sind Beispiele für die Forderungen:

- Die Menschen sollen trans Menschen gerecht behandeln.
- Die Menschen sollen nicht-binäre Menschen gerecht behandeln.
- Die Gesetze für trans Menschen
und nicht-binäre Menschen sollen sich verbessern. - Alle trans Menschen und nicht-binäre Menschen sollen
teilhaben an:- Arbeit
- Bildung
- Gesundheit
- Politik
Für den BVT ist die Wald-Schlösschen-Erklärung wichtig.
Die Menschen haben zuerst
die Wald-Schlösschen-Erklärung geschrieben.
Dann haben trans Menschen und nicht-binäre Menschen
den BVT gegründet.
Der BVT soll die Forderungen
von der Wald-Schlösschen-Erklärung umsetzen.

Was sind Forderungen vom BVT?
Der BVT sagt:
Trans Menschen und nicht-binäre Menschen
sollen mehr Rechte bekommen.
Das ist das Ziel vom BVT.
Dafür müssen sich viele Dinge ändern.

Deswegen hat der BVT viele Forderungen.
Manche Forderungen stehen
in der Wald-Schlösschen-Erklärung.
Manche Forderungen sind neu.

Die Menschen aus der Politik
sollen die Forderungen hören.
Sie sollen sich für die Rechte
von trans Menschen und
nicht-binären Menschen einsetzen.

Der BVT hat sich lange für bessere Gesetze
für trans Menschen und nicht-binäre Menschen eingesetzt.
Viele Jahre gab es in Deutschland ein Gesetz
für trans Menschen und nicht-binäre Menschen.
Dieses Gesetz hieß Trans-Sexuellen-Gesetz.
Die Abkürzung ist TSG.
Viele trans Menschen und nicht-binäre Menschen
fanden das TSG schlecht.
Viele trans Menschen und nicht-binäre Menschen
haben Diskriminierung wegen dem TSG erlebt.
Der BVT hat gefordert:
Das TSG muss endlich weg.
Wir brauchen ein besseres Gesetz.
Seit November 2024 gibt es ein neues Gesetz.
Das neue Gesetz heißt Selbst-Bestimmungs-Gesetz.
Die Abkürzung ist SBGG.

Das SBGG ist für:
- trans Menschen
- inter Menschen
- nicht-binäre Menschen

Der BVT hat lange für das
Selbst-Bestimmungs-Gesetz gekämpft.
Das SBGG macht viele Dinge leichter.
Zum Beispiel:
Das ist jetzt leichter:
Das Geschlecht in der Geburts-Urkunde ändern.
Den Vornamen ändern.

Mehr zum Selbst-Bestimmungs-Gesetz
in Einfacher Sprache findest du hier.

Was sind die Aufgaben vom BVT?
Der BVT setzt sich für die Rechte
von trans Menschen und nicht-binären Menschen ein.

Der BVT sagt:
Die Rechte von trans Menschen und nicht-binären Menschen
müssen besser werden.
Sie sollen die gleichen Rechte wie alle Menschen haben.
Deswegen hat der BVT viele verschiedene Aufgaben.
Das sind Beispiele für die Aufgaben vom BVT:
1. Bildung zum Thema Trans-Geschlechtlichkeit

Viele Menschen wissen wenig über
trans Menschen und nicht-binäre Menschen.
Zum Beispiel:
- Welche Erfahrungen machen trans Menschen
und nicht-binäre Menschen? - Welche Rechte haben trans Menschen
und nicht-binäre Menschen? - Wo bekommen trans Menschen
und nicht-binäre Menschen Hilfe?
Der BVT macht Bildung zu verschiedenen Themen.
So bekommen viele Menschen Infos zu Trans-Geschlechtlichkeit.

So macht der BVT Bildung zum Thema
Trans-Geschlechtlichkeit.
Der BVT organisiert:
- Veranstaltungen
- Fortbildungen
- Vorträge
Menschen bekommen dort Infos.

Die Veranstaltungen sind oft online.
Die Veranstaltungen sind in schwerer Sprache.
Manchmal sind die Veranstaltungen
- nur für trans Menschen und nicht-binäre Menschen.
- für alle Menschen.
Manchmal kosten die Veranstaltungen Geld.
Manchmal sind die Veranstaltungen kostenlos.

Der BVT macht Videos.
In den Videos erklären Menschen verschiedene Dinge.
Zum Beispiel:
- Was ist Trans-Geschlechtlichkeit?
- Was bedeutet nicht-binär?

Der BVT schreibt Broschüren.
Eine Broschüre ist ein Info-Heft
zu einem bestimmten Thema.
Zum Beispiel:
- die Situation von trans Menschen
und nicht-binären Menschen bei der Arbeit - Hilfe für trans Menschen und nicht-binäre Menschen mit Kindern
Die meisten Broschüren sind in schwerer Sprache.
Die Broschüren findest Du hier.

2. Öffentlichkeits-Arbeit
Der BVT macht Öffentlichkeits-Arbeit.
Das bedeutet zum Beispiel:
Ein Mensch vom BVT
- gibt ein Interview.
- hält eine Rede vor vielen Menschen.

Viele Menschen sollen hören:
Dafür macht der BVT sich stark:
Für die Rechte von trans Menschen und nicht-binären Menschen.
Viele Menschen sollen den BVT kennen.
Viele Menschen sollen die Forderungen vom BVT kennen.
3. Hilfe für trans Menschen und nicht-binäre Menschen
Viele trans Menschen und nicht-binäre Menschen
erleben Diskriminierung.
Das sind Beispiel für Diskriminierung:

- Andere Menschen benutzen nicht den richtigen Namen.
Sie ignorieren den neuen Namen.
Sie sagen den alten Namen. - Ein Mensch beleidigt
einen trans Menschen oder
nicht-binären Menschen auf der Straße.

Das alles ist Diskriminierung.
Diskriminierung ist schlimm für Menschen.
Diskriminierung hat Folgen für die Gesundheit.
Manchmal brauchen trans Menschen
und nicht-binäre Menschen Hilfe.
Hilfe für trans Menschen und nicht-binäre Menschen ist wichtig.
Es gibt extra Beratungs-Stellen.
Trans Menschen und nicht-binäre Menschen bekommen dort Hilfe.
Hilfe holen ist okay.
Niemand muss sich dafür schämen.

Die Menschen in den Beratungs-Stellen:
- hören dir zu
- nehmen dich ernst
- suchen mit dir gemeinsam Lösungen
- kennen sich gut aus
Manchmal gibt es Angebote zum Reden.
In den meisten Beratungs-Stellen
brauchst Du einen Termin.
Hier findest du Beratungs-Stellen in Deutschland.
Der BVT arbeitet mit den Beratungs-Stellen zusammen.
Der BVT unterstützt die Menschen,
die in der Beratungs-Stelle arbeiten.
Der BVT organisiert Fortbildungen für diese Menschen.
So können sie ihre Arbeit gut machen.
4. Verbands-Arbeit
Eine wichtige Aufgabe vom BVT ist die Verbands-Arbeit.
Der BVT ist ein Bundes-Verband.
In einem Bundes-Verband
kommen die Mitglieder aus ganz Deutschland.
Das können Mitglieder sein:

- Einzelpersonen
- Gruppen
- Vereine
Alle sind Mitglieder beim BVT.
Das sind die Verbands-Mitglieder.
Der BVT hat viele Mitglieder.
Dafür setzen sich alle Mitglieder ein:
Für die Rechte von trans Menschen und nicht-binären Menschen.
Die Mitglieder machen wichtige Arbeit für den BVT.
Zum Beispiel:
Viele Mitglieder arbeiten in Beratungs-Stellen
für trans Menschen und nicht-binäre Menschen.
Sie berichten dem BVT:
- Das sind wichtige Themen
von vielen trans Menschen und nicht-binären Menschen. - Das sind Probleme
von vielen trans Menschen und nicht-binären Menschen. - Das wünschen sich viele trans Menschen
und nicht-binären Menschen von der Politik.
Der BVT weiß dann:
Das muss er von der Politik fordern.
Der BVT arbeitet viel mit seinen Mitglieder zusammen.
Der BVT berät seine Mitglieder.
Zum Beispiel:
Wenn sie ein neues Projekt gründen wollen.

Der BVT vernetzt seine Mitglieder.
Das bedeutet:
Der BVT organisiert Treffen für seine Mitglieder.
Die Mitglieder können sich dort kennen-lernen.
Sie können dort über ihre Arbeit reden.
Zum Beispiel:
- Was ist gut bei der Arbeit?
- Was ist schwer bei der Arbeit?
Wie kann ich mich beim BVT melden?

Du hast eine Frage.
Zum Beispiel:
Du willst an einem Angebot vom BVT teilnehmen.
Aber du weißt nicht, wie das geht.
Du kannst eine E-Mail schreiben.
Das ist die E-Mail-Adresse:
info@bv-trans.de

Du kannst anrufen.
Das ist die Telefon-Nummer:
030 – 23 94 98 96
Du kannst an diesen Tagen anrufen:
Montag: 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Mittwoch: 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr