Patient*innenleitlinie zur AWMF-Leitlinie: Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung. (S2k, Registernummer 028-014)
Der Leitfaden fasst die Inhalte der S2k-Leitlinie zu Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter verständlich zusammen. So bekommen trans* Kinder und Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft. Dadurch soll die Zusammenarbeit zwischen Behandlungssuchenden und Behandler*innen vereinfacht und die Versorgung von trans* Kindern und Jugendlichen verbessert werden. Die wichtigsten Empfehlungen der S2k-Leitlinie haben wir übernommen, jedoch etwas vereinfacht oder gekürzt, damit sie leichter lesbar sind. Die vollständigen Empfehlungen finden sich in der Leitlinie. Auf die jeweilige Seitenzahl in der Leitlinie verweist im Folgenden die Abkürzung „LL“, gefolgt von der Seitenangabe. Sie beziehen sich auf das PDF der S2k-Leitlinie auf der Seite www.awmf.org in der Version vom 06.03.2025.
Der Leitfaden wurde sorgfältig fachlich geprüft. Im Zweifelsfall gelten jedoch die Formulierungen der S2k-Leitlinie auf dem Leitlinienportal der AWMF.
Wer hat die Leitlinie verfasst?
Die Leitlinie wurde von verschiedenen Expert*innen verfasst, die seit vielen Jahren mit trans* Kindern und Jugendlichen arbeiten. Sie kamen von 26 verschiedenen Fachorganisationen. Außerdem waren der Bundesverband Trans* und Trans-Kinder-Netz e. V. an der Erstellung beteiligt.
Was steht in der Leitlinie und was nicht?
Die Leitlinie fasst zusammen, was sich in der Praxis und laut Forschungsliteratur bewährt hat. Sie enthält Behandlungsempfehlungen, die von den verschiedenen Experten gemeinsam formuliert und abgestimmt wurden. Schwerpunktthemen sind Diagnosestellung, Psychotherapie, Pubertätsblocker und Hormonbehandlungen.
